Infos pays
Informations clés
Amtssprache: Italienisch
Andere Sprachen: Deutsch (in einigen Gebieten des Trentino-Südtirol); Französisch (eine kleine Minderheit im Aostatal) und slowenisch in der Gegend rund um Triest und Gorizia.
Fläche: 301.260 km², davon 125.470 km² von Hügeln und Gebirgen bedeckt
Einwohner: über 58 Millionen Einwohner, mit einer Bevölkerungsdichte von circa 195 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Norden des Landes ist am dichtesten besiedelt.
Erste Universität: Bologna (gegründet 1088)
Universitäten in Italien: 94
Anteil der weiblichen Studierenden: 56,1%
Ausländische Studierende: 38.000
Studiengebühren: In den letzten Jahren sind die Studiengebühren bei mehreren Hochschulen gestiegen.
Ein Grund für diese Erhöhung ist die Erlangung der Autonomie der Hochschulen im Bezug auf die Studiengebühren und die hohe Zahl der neuen Gesetze. Um die gestiegenen Beiträge auszugleichen und das Gebührensystem gerechter zu machen, wurden neue Regelungen eingeführt: Nicht jede Gesellschaftsschicht wird gleichermaßen zur Kasse gebeten, sondern die Erhöhung der Gebühren wird in unterschiedlichem Maße auf die verschiedenen Schichten verteilt. Die Zahlungsarten und -fristen werden, genau wie die Studiengebühren selbst, von den einzelnen Hochschulen festgelegt.
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Histoire
Italien, das „bel Paese", Land der Kunst, der Musik, der Kultur und... des guten Essens! Wenn man an Italien denkt, stellt man es sich unwillkürlich als großes Freilichtmuseum vor, in dem sich mehr als die Hälfte des Weltkulturerbes befindet.
Die Italiener erinnern gerne daran, dass ihre Kultur ihre Wurzeln im Antiken Rom hat. Vielleicht sind sie deswegen ein heiteres und offenes Völkchen, das gute Küche, das Leben auf der Piazza, Konversation und Eleganz liebt!
Nach dem zweiten Weltkrieg hat Italien versucht, die moralische Kraft und die finanziellen Mittel wiederzuerlangen, die zum Wiederaufbau nötig waren. Die Energie und das Geld wurden dazu verwendet, die Infrastruktur wiederaufzubauen, die Bildung auf allen Ebenen zu fördern, den wissenschaftlichen Fortschritt und die technologischen Innovationen zu unterstützen, und fruchtbare politische, kulturelle, und wirtschaftliche Beziehungen mit allen europäischen und außereuropäischen Ländern aufzubauen.
Heute gehört Italien zu den acht am höchsten industrialisierten Ländern der Welt und hat die Gründung von Wissenschaftszentren gefördert, die sowohl die Grundlagen- als auch die angewandte Forschung in einer Vielzahl von Disziplinen (Biologie, Medizin, Physik, ICT) vorantreiben.
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Tradition universitaire
Das genaue Datum, an dem die Alma Mater Studiorum gegründet wurde, ist nicht sicher. Im neunzehnten Jahrhundert wurde 1088 von einem Historikerkomitee als Gründungsjahr bestimmt, um das Jubiläum der Universitätsgründung feiern zu können.
Andere wichtige Universitäten sind die Universität von Padua und die Universität von Neapel (Federico II), welche die erste staatliche Universität in Italien war.
Im Mai 1998 erlangte Italien mit der Sorbonne-Erklärung eine wichtige Rolle in der europäischen Hochschulbildung. Die Sorbonne-Erklärung legte den Grundstein für den sogenannten Europäischen Hochschulraum.
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